Zukunft durch Bildung: der "Fleckenbühler Weg".

Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist die Förderung schulischer Bildung, beruflicher Qualifikation und Ausbildung. Das geschieht vor allem in unseren Betrieben. Aber auch in der Verwaltung und in anderen Bereichen gibt es zu tun – und viel zu lernen.

In rund 12 Berufsfeldern können sich die Bewohner qualifizieren oder eine Berufsausbildung machen, in kaufmännischen ebenso wie in handwerklichen Berufen. Für ihre weitere Zukunft ist das von entscheidender Bedeutung, denn die Reintegration Drogen- und Alkoholabhängiger hängt wesentlich von der schulischen und beruflichen Qualifizierung ab.

Der Fleckenbühler Weg.

Eine Qualifizierung bis hin zur Berufsausbildung ist bei uns möglich, ebenso ein regulärer Schulabschluss – und das auch noch als Erwachsener. Da sich herausgestellt hat, dass das duale System der Berufsausbildung für uns nicht ideal ist,  haben wir ein eigenes modulares Ausbildungskonzept entwickelt: den "Fleckenbühler Weg":

Eine reguläre dreijährige Ausbildung wird dabei in Qualifizierungsbausteine aufgeteilt. Interner Unterricht ersetzt die Berufsschule. Die Inhalte der Bausteine sind von den zuständigen Kammern genehmigt. Nach Beendigung jedes Bausteins findet eine schriftliche Prüfung statt - eine erste Qualifizierung, die man vorzeigen kann.

Wenn der Auszubildende alle Qualifizierungsbausteine erfolgreich absolviert hat, kann er vor der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer die Abschlussprüfung ablegen. Unser Ausbildungskonzept ist nach DIN ISO 9001-2008 und gemäß Anerkennungs- und Zulassungsverordnung der Bundesagentur für Arbeit (AZWV) zertifiziert.



 
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