Zusammen leben – ohne Drogen.
Wir Fleckenbühler sind ganz unterschiedliche Menschen, unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Interessen. Unter uns sind Alleinstehende und Paare, Männer und Frauen – teilweise mit Kindern –, Senioren und Jugendliche. Eines eint uns: Wir alle hatten ein Suchtproblem, mit Alkohol, Medikamenten oder Drogen, und wir haben uns entschlossen, konsequent nüchtern zu leben. In unserer therapeutischen Gemeinschaft leben und arbeiten wir zusammen. Die Älteren helfen den neu Aufgenommenen mit ihren Erfahrungen, in der Gemeinschaft zurechtzukommen und dauerhaft ohne Drogen zu leben.
Es gibt bei uns keine Ärzte und keine Therapeuten, keinen Behandler und auch niemanden, der behandelt werden muss. Denn wir glauben, dass jeder Mensch die Fähigkeit hat, seine Probleme selbst in den Griff zu bekommen – die Gemeinschaft hilft dabei.
Drei Regeln gelten für unser Zusammenleben:
- Verzicht auf Alkohol und Drogen.
- Keine Gewalt oder deren Androhung.
- Wir rauchen nicht.
In Gesprächskreisen – den sogenannten „Spielen“ – werden Probleme, die ein Einzelner mit sich selbst oder anderen hat, diskutiert und gelöst.

